Trainerfahrt Cochem: 28. - 30. September

Am 28. September war es wieder soweit: 13 abenteuerlustige Hilfstrainer und Trainer brachen nach Cochem zur all jährigen Trainerfahrt auf. Nachdem auch die letzten Nachzügler angekommen waren, konnte es endlich losgehen. Wir stiegen vergnügt in die Autos und nach knapp zwei Stunden Fahrt erblickten wir unsere Jugendherberge. Nachdem wir mit den besonderen Schlössern unserer Zimmer zu kämpfen hatten – und sie schließlich doch bezwangen – trafen wir uns alle heißhungrig zum Essen.

Nach einer Stunde Freizeit, die genutzt wurde, um die Gegend zu erkunden und sich zu erfrischen, trafen wir uns in unserem Gruppenraum. Dank Dietmar und Christiane konnten sich auch die, die beim Essen (das sehr gut war!!) noch nicht satt geworden waren, den Bauch vollschlagen. Währenddessen spielten wir in geselliger Runde einige Spiele: bei Pantomime wurde Christoph zur Sekretärin und es wurden wild Filme geraten. Auf jeden Fall gab es viel zu lachen. Müde fielen alle in ihre Betten, manche früher, manche später...

dunkle Nacht 

Erfrischt und ausgeruht trafen wir uns am Frühstückstisch wieder. Nachdem kein Essen mehr da und die Lunchpakete gepackt waren, ging es wieder in die Autos und wir fuhren in den Ort hinein. Da der Sessellift erst um 10 Uhr öffnete, vertrieben wir uns die Zeit mit einer kleinen Besichtigung der Stadt. Weit kamen wir aber nicht, da an jedem Geschäft geguckt wurde, ob der eigene Name auf Teddybären, Anhängern oder Haarbürsten stand.

Bald war dann auch 10 Uhr und wir konnten den Berg mit der Seilbahn erklimmen. Danach kam dann doch noch eine kleine Runde Sport, als wir den Weg zum Freizeitpark bestritten. Dort angekommen verbrachten wir lange unsere Zeit, die Geräte zu erproben, besonders beliebt war die Achterbahn.

 Zusammen gingen wir dann durch ein Dammwildgehege und beobachteten später auch noch andere Tiere. Besonders lange konnten uns vier süße Wildschweinbabys unterhalten, bei denen dann auch die Letzten ihren gesunden Apfel loswurden.

 

Passend um 14 Uhr kamen wir zur Falknershow, die sehr informativ war und wir mussten uns ducken, damit die ab und zu über unsere Köpfe hinwegfliegenden Vögel uns keine Haare ausreißen.

   

Nach nochmal einer Stunde Achterbahn fahren, Mattenrutschen oder auch nach einem Kaffee (besonders für die Älteren unter uns) traten wir den Rückweg zur Seilbahn an. 

Wieder zurück in der Jugendherberge, nutzten einige die Zeit, um zu schlafen, sich noch weiter auszutoben, oder um wieder Kaffee zu trinken und die Aussicht zu genießen.
Mit leckerem Essen wurden die Mägen gefüllt und vom Nachtisch klauten einige nur die Sahne..
Danach nutzten die Meisten die Zeit, um Sport auf dem Sportplatz direkt an der Mosel zu machen, bis man nicht mehr die Hand vor Augen sehen konnte. Drei andere Menschen traten eine „Besichtigung“ der Weingeschäfte Cochems an und kehrten dann auch irgendwann zum Rest zurück. Nachdem die Tische beseitegeschoben waren, hatten wir eine freie Fläche um verschiedene Spiele zu spielen. „Alle die...“ unterhielt uns lange Zeit, auch wenn einige lachend auf dem Boden landeten. Irgendwann war dann aber doch wieder Pantomime an der Reihe und als uns die Ideen ausgingen, wurden jeweils zwei von Christoph interviewt, die dann im Wechsel immer ein Wort sagen mussten. Wahrscheinlich mit einigen Bauchmuskeln vom ganzen lachen mehr, fielen alle müde in ihre Betten. Doch drei Mädchen konnten es nicht lassen, dem Jungenzimmer einen Streich zu spielen, bei dem Dietmar und Christoph perfekt mitspielten, doch ihr lachen vereitelte ihnen den Plan. Irgendwann schliefen alle aber wieder ein..
Einigermaßen ausgeschlafen und mit gefüllten Mägen zogen wir los, um Cochems Burg zu besichtigen. Es war zwar kalt, aber die Sonne schien und es regnete nicht. Endlich oben angekommen, konnten wir leider nicht viel von der Mosel und den Weinbergen sehen, da alles von einem Nebelschleier verdeckt war. Die Führung durch die Burg war sehr interessant und die Jugendlichen bekamen einen Schatz, der auch bald aufgegessen war. Mit Glück von einer Fee bestäubt, die in einem Zimmer von der Decke hing, traten wir wieder in die frische Luft. Einige stärkten sich im Café, während der Rest draußen die Sonne und die Aussicht genoss.

    

Später stiegen wir wieder in die Stadt hinab und liefen an der Mosel entlang, bis wir an eine Bahn kamen, die Stadtrundfahrten machte.

Prompt stiegen wir ein, doch zu unserem Ärger blieben wir noch ca. eine halbe Stunde stehen und wurden halb verrückt, da der Schützenverein neben uns auf dem Marktplatz „Musik“ machte. Irgendwann fuhren wir dann doch los, und sahen noch ein paar andere Flecken um Cochem herum. 
Nach dem Mittagessen stiegen wir enttäuscht, dass die Zeit schon vorbei war, in die Autos und traten den Heimweg an.
Hier noch mal vielen Dank an Christoph, der uns die tolle Jugendherberge ausgesucht und mit Dietmar und Christiane alles möglich gemacht hat. Es war eine sehr schöne Fahrt, bei der wir viel zu lachen hatten und uns näher kennenlernten!
Judith